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Erkersreuth geht auf Reisen
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Erkersreuth geht auf Reisen 2010

Mit dem größten Taxi der Welt auf dem Erzberg

„Erkersreuth geht auf Reisen“ verbringt
herrliche Tage in der Steiermark

Erkersreuth ging wieder auf Reisen – diesmal in die Steiermark und nach Graz, der Kulturhauptstadt Europas von 2003.

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48 Teilnehmer waren begeistert vom reichhaltigen Programm, von der herzlichen Atmosphäre im gut gewählten 4 Sterne-Hotel, der herrlichen Landschaft und den Kulturschätzen des zweitgrößten Bundeslands von Österreich.

Schon beim ersten Stopp in Wels konnte man bei der kurzen Stadtführung merken, dass sich sowohl Reiseleitung als auch „O sole mio“ um die Belange der Teilnehmer intensiv bemühten - und das wirkte sich auf das Klima innerhalb der Reisegesellschaft äußerst positiv aus!

Am zweiten Tag startete man zur Fahrt auf den 1466 m hohen Erzberg.

42 „Stockwerke“ hat diese Abbaustelle von Eisenerz, in der man seit dem 11.Jh bis heute tätig ist! Diese „Großbaustelle“ befuhr man auf einer Abenteuerfahrt im „Hauly“, dem größten Taxi der Welt. 64 Personen, mit gelben Helmen behütet, befördert dieses Monstrum mit 860 PS auf schwindelerregenden Pfaden, um den Besuchern einen Ausblick zu bieten, der schon unter die Haut geht!

Weiter ging es, vorbei am Leopoldsteinersee und dem Köhlerzentrum Hieflau, hinein in die wunderschöne Gebirgswelt des Naturparks „Gesäuse“, entlang des Raftingzentrums an der Enns, durch den Weidendom nach Admont. Dort wartete die größte Klosterbibliothek der Welt auf die „Erkersreuther“. Der gewaltige Saal mit seinen Fresken und Schnitzwerken ist ein barockes Gesamtkunstwerk von Weltrang.

Und dann hatte man noch eine ausgezeichnete Führung organisiert, die es verstand, die Besucher zu begeistern. Es blieb auch genügend Zeit für das kontrastreichste Privatmuseum Österreichs, die neugotische Stiftskirche mit moderner Kapelle, Rosarium, Klostergärten und weitere Einblicke in die 3600 qm große Ausstellungsfläche, die jährlich über 65000 Besucher zählt.

Am Abend stand noch ein „Highlight“ auf dem Programm: ein „Grill- und Musikabend“ auf der 550 Jahre alten Brücklwirt-Alm. Nach der Alm-Olympiade mit Nageln, Büchsenwerfen und Kegeln wurde man vom Team des Hotels kulinarisch richtiggehend verwöhnt. Zwei Musikanten sorgten für prächtige Stimmung – sogar das „Erkersreuther Heimatlied“ wurde von allen kräftig und freudig in die abendliche Bergwelt hinaus gesungen.

Erkersreuth geht auf Reisen 2010

Am nächsten Tag ging es nach Graz. Wieder hatte man eine Führerin, die ihre Liebe zu dieser wunderschönen Stadt an der Mur begeistert auf die Reisegruppe zu übertragen wusste. Heiß brannte die Sonne – auch die ältesten Reisenden hielten tapfer durch, um nach einer Stärkung auf eigene Faust die zweitgrößte Stadt Österreichs (255000 E.) zu erleben:

die Altstadt - die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört - den Schlossberg im Zentrum, den man zu Fuß oder per Lift erreicht - den Uhrturm von 1570, das Wahrzeichen von Graz – den Hauptplatz mit Rathaus und dem Erzherzog-Johann-Brunnen – das Landhaus, das „Gemalte Haus“- die Herrengasse, eine barocke Prunkstraße - die Einkaufsstraßen Spor- und Sackgasse. Dazwischen luden versteckte Cafés und Restaurants zum Verweilen im Schatten ein. Am Spätnachmittag fuhren viele noch nach Leoben, der zweitgrößten Stadt der Steiermark, um auf dem Hauptplatz vor dem Hackl-Haus aus dem 16.Jh. - mit der schönsten Stuckfassade der Steiermark - noch einen Eisbecher o.ä. zu genießen.

Der vierte Reisetag hatte es in sich. Vieles wollte man von der abwechslungsreichen Steiermark zeigen, und dazu mussten eben einige Kilometer mehr gefahren werden. Dass Peter Rosegger hier wirkte, inspirierte Reiseleiter Jürgen Judas, einmal Waldschulmeister in der Rosegger Waldschule zu spielen. Mit seiner „Klasse“ und „Schulrätin“ Gaby Adam hielt er eine Unterrichtsstunde aus der Rosegger-Zeit, die seinen Schülerinnen und Schülern noch lange in Erinnerung bleiben wird. Dann ging es weiter durch die Obstgärten der Steiermark hinauf ins größte zusammenhängende Almgebiet der Alpen, der Sommer- und Teichalm, das in 150 einzelne Almen aufgeteilt ist.

Ein kräftiges Gewitter erwartete die Gruppe im Lipizzanergestüt Piber. Dort züchtet man seit 1920 die Lipizzaner für den Einsatz in der hohen Schule der klassischen Reitkunst. Die besten eines jeden Jahrgangs kommen in die Spanische Hofreitschule nach Wien. Die interessante Führung durch Hengststall, Geschirrkammer, Schmiede, Laufstall und Wagenremise bot einen umfassenden Einblick in die Arbeit des Bundesgestüts.

Die Sankt Barbara-Kirche in Bärnbach, 1987/88 von Friedensreich Hundertwasser neu gestaltet, war der kulturelle Höhepunkt des Tages. Dieses bunte, fröhliche, lebensbejahende Gotteshaus mit vielen Symbolen im Innern, am Turm und an den Seitenwänden, umgeben von 12 Toren der großen Religionen und Kulturen, begeisterte. Eine beeindruckende künstlerische Leistung!

Hundertwassers Inspiration, „in einer Kirche muss eine Atmosphäre herrschen,„in der man sich wohlfühlt, in der man eine Brücke zur Natur, zur Schöpfung und zu Gott findet“ wurde erlebt und verinnerlicht.

Durch die Schilcher Weinstraße ging es schließlich hinauf zum Buschenschank, wo eine üppige Brotzeitplatte und der bekannte Schilcher Wein schon bereit standen.

Die Stimmung war so ausgezeichnet, dass man sie mit freudigem Gesang lautstark zum Ausdruck brachte. Unvergessen auch der Rundblick über die weite Landschaft der Weinstraße im Abendlicht, eingebettet in weiße Nebelfelder! Ein Erlebnis!

Am letzten Tag hieß es Abschied nehmen von einem wunderschönen Stückchen Erde. Auf der Rückfahrt wurde noch ein Kulturstopp eingelegt: die Wallfahrtskirche in Mariazell. In dem im 12. Jahrhundert gegründeten Gnadenort wird ein hölzernes Mariengnadenbild verehrt. Die Basilika ist der wichtigste Wallfahrtsort in Österreich mit jährlich etwa einer Million Pilger. Sie beeindruckt mit ihrem Marienaltar, wunderbaren Deckengemälden, 12 Seitenkapellen, vier Orgeln und sieben Glocken (das größte Geläute der Steiermark). Von Papst Benedikt XVI. wurde ihr 2007 die „Goldene Rose“, eine hohe päpstliche Auszeichnung, verliehen.

Bei der letzten gemeinsamen Brotzeit an der Donau war man übereinstimmend der Meinung, eine interessante und schöne Reise erlebt zu haben - und das noch dazu bei herrlichem Wetter!

Ju

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