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Erkersreuth geht auf Reisen
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Erkersreuth geht auf Reisen 2008

Frankenpost

Kreidefelsen, Kurorte und Störtebeker

Erschienen im Ressort Selb am 11.08.2008 00:00

Erkersreuth auf Reisen

68 Teilnehmer verbringen wunderschöne und sonnige
Tage auf Rügen, besuchen Kap Arkona, die alte
Residenzstadt Putbus und die Freilichtbühne.
Natürlich gibt es auch ein Bad in der Ostsee.

Erkersreuth geht auf Reisen 2008

Die Reisegruppe aus Erkersreuth vor dem Kurhaus in Binz.

Selb-Erkersreuth - Traumwetter, liebliche Inseln, markante Steilküsten, schattige Alleen, gepflegte Bäderarchitektur, kilometerlange feinsandige Strände auf dieser Fahrt Erkersreuth geht auf Reisen war einfach alles geboten. Zusammen mit der Reiseagentur O sole mio hatten die beiden Reiseleiter Heinrich Veit und Jürgen Judas eine unvergessliche Reise auf Deutschlands größte Insel organisiert. Nach der langen Anreise über Stralsund erreichte man über die 2830 Meter lange neue Rügenbrücke die etwa 1000 Quadratkilometer große Ostseeinsel. Im gebuchten Vier-Sterne-Hotel, direkt am Bodden gelegen, fühlten sich alle auf Anhieb wohl.

Im Windland

Am nächsten Tag stand der Norden der Insel auf dem Programm. Über die Wittower Fähre gelangte man auf die Halbinsel Wittow (Windland). Im Bus umfassend vorinformiert fanden sich alle am Kap Arkona problemlos zurecht. Die beiden Leuchttürme, der Peilturm, die Bunker und der Wall der Jaromarsburg, einer Tempelburg, die von den Dänen 1168 niedergebrannt worden ist, beeindruckten ebenso wie die fast 50 Meter hohen Kreidefelsen der Steilküste. Viele wählten einen der romantischen Fußwege zum Fischerdörfchen Vitt mit seinen wunderschönen reetgedeckten Häusern. Anschließend führte die Route durch die schattenspendenden Buchenwälder der Halbinsel Jasmund nach Sassnitz, der bekannten Hafenstadt mit der mit 1450 Metern längsten Außenmole Europas. Dort lag auch schon die Nordwind, die auf die Erkersreuther wartete. Zwei Stunden tuckerte man gemütlich an den berühmten Kreidefelsen entlang. Sichtlich bedrückt schilderte die Reisebegleiterin die Zerstörung der berühmten Wissower Klinken und des Ernst Moritz Arndt-Felsens, von denen in den vergangenen drei Jahren tonnenweise Kreidefelsen abgebrochen sind.

Tags darauf war Hiddensee angesagt. In aller Frühe bestiegen die Fahrtteilnehmer das Schiff von Schaprode nach Kloster. Im Hafen standen schon die Pferdekutschen für eine einstündige Reise über diese wunderschöne, klimatisch einzigartige Insel bereit. Den Ort Vitte genoss dann jeder auf seine Art: Sowohl der quirlige Hafen mit schmackhaften frischen Fischprodukten als auch der feinsandige Ostseestrand waren beliebte Anziehungspunkte. Manch einer traute sich ins etwa 16 Grad kalte Wasser, während der Großteil die Strandwanderung zurück nach Kloster vorzog.

Dort interessierten das Gerhart Hauptmann-Haus und der kleine Friedhof mit dem Grab des bekannten Dichters. Auch die kleine Bernstein-Werkstatt war stark frequentiert. Am Abend ging es auf die Freilichtbühne nach Ralswiek zu den Störtebeker-Festspielen, dem seit 1993 größten Open- Air-Theaterstück in Deutschland. Es ist schon großartig, was man dort bietet: 120 Darsteller, 30 Pferde mit ungarischen Profis im Sattel, vier Schiffe in einer Seeschlacht, beeindruckende Spezialeffekte und monumentale Kulissen, versetzen die 9000 Zuschauer in die Piratenzeit und rücken Klaus Störtebeker im Seewolf als Anwalt für das Gute ins rechte Licht. Das Feuerwerk über dem Jasmunder Bodden rundete die Aufführung ab.

Erkersreuth geht auf Reisen 2008

Der vierte Tag stand unter dem Thema Kurorte und Strände. Sellin imponiert mit seiner 394 Meter langen Seebrücke, Binz begeistert mit aufwendig restaurierten Hotels und Häusern der Bäderarchitektur, seinem kilometerlangen Strand mit belebter Promenade und dem 100 Jahre alten repräsentativen Kurhaus. Vorher war man aber in Putbus, der letzterbauten Residenzstadt Europas, einem kleinen Ort, der von Wilhelm Malte I. großzügig gestaltet wurde. Neben dem Schlosspark bestechen in der Stadtmitte vor allem der Circus, ein ausladender Kreisel mit einem Obelisk und 16 kreisförmig angelegten dreigeschossigen Häusern, sowie das klassizistische Theater und das Pädagogium. Die Farbe weiß überwiegt, deshalb wird Putbus auch die Weiße Stadt genannt, oft auch Rosenstadt wegen der vielen Rosenstöcke.

Besonders an diesem Tag hatten die Reiseteilnehmer genügend Zeit, auf eigene Faust die Kurorte zu erkunden, die Schönheit von Rügens berühmtesten Städten in Ruhe zu verinnerlichen.

Abstecher nach Waren

Aber alles hat einmal ein Ende. Auf der Rückfahrt hatte man noch ein Highlight eingebaut: die Stadt Waren an der Müritz, dem größten Binnensee Deutschlands. Die farbliche Gestaltung des trotz seiner vielen Besucher gemütlichen Orts, der große Marktplatz und der Hafen gaben allen die innere Kraft, die man bei einer langen Heimreise eben braucht.

Diese vierte Fahrt von Erkersreuth geht auf Reisen war wieder etwas Besonderes. Sehr viele positive Rückmeldungen kamen bei den Reiseleitern an, so dass bereits auf der Rückreise das eine oder andere Ziel für 2009 ins Auge gefasst wurde.

Text und Bild : Ju

Alle Rechte vorbehalten.

 

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