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Erkersreuth geht auf Reisen
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Erkersreuth geht auf Reisen 2007

Bodensee - Schweiz - Montafon - "Tosca"

Wunderschöne Tage mit "Erkersreuth geht auf Reisen"

Zum dritten Mal ging Erkersreuth auf Reisen und die 41 Teilnehmer fanden schnell zu einer harmonischen Gemeinschaft. Heinrich Veit und Jürgen Judas hatten zusammen mit der Reiseagentur "O sole mio" ein abwechslungsreiches, mit landschaftlichen und kulturellen Höhenpunkten gespicktes Programm zusammengestellt. Gleich am Anfahrtstag besuchte man die Pfahlbauten in Unteruhldingen, setzte mit der Fähre von Meersburg nach Konstanz über und bummelte in den Gassen der wunderschönen Altstadt von Stein am Rhein. Aber das Highlight dieses Tages stand noch bevor: der Rheinfall von Schaffhausen. Bis auf wenige Meter kam man an die tosenden Wassermassen heran - 600 cbm stürzen pro Sekunde in die Tiefe. Das zentral gelegene Hotel in Feldkirch war für die nächsten Tage die Bleibe.

Erkersreuth geht auf Reisen 2007

Mit dem Wetter hatte man für den nächsten Tag nicht das Toplos gezogen. Deshalb entschloss sich die Reiseleitung, die Fahrt durch das Montafon vorzuziehen. Über Schruns -Tschagguns und Gaschurn ging es auf der Silvretta-Hochalpenstraße durch die 32 Serpentinen hinauf zur 2032m hoch gelegenen Bielerhöhe mit dem Silvrettastausee. Die Abfahrt war weniger schwindelerregend und endete zum Mittagessen in Galtür im Paznauntal (1584m), wo 1999 durch ein schreckliches Lawinenunglück über 30 Menschen ums Leben kamen. Über Ischgl, Pians und durch den 14,7 km(!) langen Arlbergtunnel erreichte die Reisegruppe Bludenz. Da mittlerweile die Sonne schien, bot sich die liebevolle Altstadt von Feldkirch als idealer Tagesausklang an.

Bei strahlendem Sonnenschein fuhr man am nächsten Tag in die Schweiz. Durch die Kantone Appenzell, Schwyz, der Wiege der Eidgenossenschaft, vorbei am Zürichsee war Maria Einsiedeln, das geistliche Zentrum der Schweiz, mit seiner wunderschönen Barockkirche das erste Etappenziel. Luzern am Vierwaldstättersee, eine der schönsten Städte der Schweiz, wurde am Nachmittag angefahren. Die gesamte Reisegesellschaft folgte Gaby Adam über die 204m lange Kapellbrücke, die Spreuerbrücke und durch die Gässchen der Altstadt. Den Höhepunkt des Tages hatten sich die Reiseleiter aber noch aufgehoben: Zum Abendessen ging's mit der Seilbahn auf den 971m hohen Karren, dem Hausberg von Dornbirn. Durch die Bauweise des Panorama-Restaurants nahmen die Erkersreuther frei über dem Abgrund das Abendessen ein. Unvergesslich bleibt der Sonnenuntergang und der Blick auf die Lichter der tief unten liegenden Stadt.

Am Mittwoch war Festspieltag. Die Backstage-Führung auf der weltbekannten Seebühne in Bregenz war die ideale Einstimmung für den Opernbesuch am Abend. So mal hinter die Kulissen zu schauen war äußerst interessant. Die Bühne hat eine Neigung von 9°, um auch den vorne sitzenden Zuschauern gute Sicht zu ermöglichen. Dass das anstrengend und vor allem bei Regen nicht ganz ungefährlich ist, davon konnten sich alle bei ihrem ersten "Bühnenauftritt" überzeugen. Die sachkundigen Führer lüfteten Geheimnisse über Beleuchtung und Beschallung und führten ihre sehr interessierten Zuhörer in Inhalt und Sinn der Oper "Tosca" ein. Zur Kaffeepause steuerte man noch Lindau an und genoss das lebhafte Treiben am Hafen. Dann war es soweit: Der Sonnenuntergang, der lauschige Abend am leise plätschernden Bodensee, die fernen Lichter der Bodenseestädte waren die wundervolle Kulisse für das bekannte Bühnenstück von Giacomo Puccini. Dazu kam die phänomenale Bühnentechnik, mit der sich die Bregenzer Seefestspiele von anderen Weltbühnen deutlich abheben. 7000 Zuschauer waren davon und natürlich vor allem von der gesanglichen und schauspielerischen Leistung der Akteure mehr als begeistert!

Erkersreuth geht auf Reisen 2007

Am nächsten Morgen waren die Koffer gepackt. Eine direkte Heimreise auf dem schnellsten Weg gibt es bei "Erkersreuth geht auf Reisen" nicht! Über die Deutsche Alpenstraße ging es über Lindenberg, Sonthofen, Bad Hindelang hinauf zum Oberjoch. Begeisterung kam auf, als auf der Romantischen Straße der Rastplatz so gewählt wurde, dass man einen herrlichen Panoramablick auf die Allgäuer Alpen und die Königsschlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau genießen konnte. Da Landsberg am Lech sich zu einer sehenswerten Stadt gemausert hat, wurde auch dort noch eine längere Rast eingelegt. Beim abschließenden Abendessen in Allershausen war man sich einig, miteinander fünf herrliche Tage verbracht zu haben, herrlich vor allem deshalb, weil man sich in dieser Gemeinschaft prima verstanden hatte und Menschlichkeit, Lachen und Geselligkeit bei "Erkersreuth geht auf Reisen" stets an erster Stelle stehen.

Ju

 

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